Die P4-Struktur des Petersengraph |
Also folgende 4-Tupel gehören alle dazu. Falls ein Vergessener auffällt.... Bitte Bescheid sagen.
1234, 1235, 1237, 1238, 1245, 1246, 1249, 1267, 1269, 126A,
1278, 127A, 1345, 1356, 135A, 1368, 1369, 136A, 1378, 1389, 1469,
156A, 167A, 1689, 2345, 2378, 2457, 245A, 2469, 2478, 2479,
247A, 2489, 257A, 267A, 2789, 3458, 3459, 3489, 356A, 3578,
357A, 3589, 358A, 3689, 378A, 4569, 456A, 457A, 4589, 469A,
4789, 569A, 578A, 6789, 678A, 679A, 689A, 789A.
Was soll das? |
Die P4-Struktur eines Graphen spiegelt in
gewissem Sinne die Komplexität eines Graphen wieder. Beim Petersengraph ist sie eher kompliziert, bei
folgendem Graphen eher einfach:
Abbildung 2: Ein P4-freier Graph G
Die Baumdarstellung P4-freier Graphen |
P4-freie Graphen kann man eindeutig in einer Baumstruktur
kodieren. Diese erlaubt es, viele kombinatorische
Optimierungsprobleme, die auf allgemeinen Graphen schwer sind,
effizient zu lösen. Der Baum für den Graphen G in
Abbildung 2 stellt Abbildung 3 dar. Der Leser möge kann sich
davon überzeugen, daß in G zwei Knoten x,y verbunden sind,
genau dann, wenn die Wege von x,y nach oben sich in einem mit (1)
markierten Knoten treffen.
Abbildung 3: Die Baumdarstellung von G
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Die P4-Struktur perfekter Graphen |
Perfekte Graphen sind eine
große Klasse von Graphen mit relativ einfacher Struktur. Auch
hier kennt man für einige Probleme, die für allgemeine
Graphen schwer sind, effiziente Algorithmen. 1987 konnte Bruce Reed
zeigen, daß die P4-Struktur eine Graphen schon
festlegt, ob der Graph perfekt ist oder nicht, genauer: zwei Graphen
mit gleicher P4-Struktur sind entweder beide perfekt oder
beide nicht-perfekt.
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